Gerhard Fehr
Zu einigen Aspekten der Entwicklung der Risikogruppe der männlichen Homosexuellen und der Risikogruppe der kriminell gefährdeten, nicht lesbischen, weiblichen Jugendlichen und Jungerwachsenen in der Hauptstadt Berlin.
Dissertation. Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität. Berlin 1981





Die Verwendung des Begriffs Risikogruppe der männlichen Homosexuellen (1) schon im Titel der Arbeit wie auch deren Behandlung zusammen mit der Risikogruppe der kriminell gefährdeten...weiblichen Jugendlichen und Jungerwachsenen lassen von vornherein an der Unvoreingenommenheit des Verfassers zweifeln.

Und diese Zweifel werden bestärkt durch die Auswahlkriterien und die im Vorwort genannten Zielsetzung der Untersuchung: Fehrs Dissertation beruht auf der Befragung von 202 Männern, "die in der Hauptstadt zu der Konzentration der männlichen Homosexuellen" gehörten und sich wegen einer Syphiliserkrankung in der Hautklinik des Klinikums Berlin-Buch befanden (2), und von 154 vor allem an Tripper erkrankten "nichtlesbischen weiblichen Jugendlichen und Jungerwachsenen..., die als kriminell-gefährdet anzusehen und bereits ein- oder mehrmals in die geschlossene Station der Hautklinik des Klinikums Berlin-Buch eingewiesen wurden" (3).

Die Zielsetzung von Fehrs Arbeit besteht darin, "den Versuch zu unternehmen, zwei in der Hauptstadt Berlin vorhandene größere Gruppen von Personen aus sicherheitspolitischen Gründen aufzuklären, um eine Einschätzung vornehmen zu können, ob diesen beiden Gruppen (4) im System der allseitigen Erhöhung der Ordnung und Sicherheit besondere Beachtung geschenkt werden muß" (5).

Bei einer derartigen Fragestellung liegt die Antwort auf der Hand: Natürlich müssen die staatlichen Organe der DDR ein wachsames Auge auf die beiden genannten Risikogruppen haben. Und dieses Ergebnis wird zu Beginn der Untersuchung wie folgt formuliert:
(a) "Um die Ordnung und Sicherheit in der Hauptstadt weiter zu erhöhen, ist es unbedingt erforderlich, die beiden Risikogruppen allseitig aufzuklären und eine zielgerichtete kriminalpolizeiliche Bearbeitung aufzunehmen.

(b) Durch diese Personen wird ständig Kriminalität hervorgebracht, die sich besonders stark in den Latenzbereichen widerspiegelt.

(c) In der gesamtstaatlichen Sicherheitspolitik der Hauptstadt Berlin sind diese beiden Risikogruppen als Unsicherheitsfaktor bisher unberücksichtigt geblieben (6).

(d) Die Gruppe der Homosexuellen strebt unter Leitung ihrer Führungspersonen eine immer größere Konzentration in der Hauptstadt an. Die Gruppe veranlaßt immer wieder, durch ihre Partnerbeziehungen Homosexuelle aus den Bezirken der DDR nach Berlin zu verziehen (7).

(e) In der Gastronomie und im Handel, aber auch beim Fernsehen, beim Theater, in der Volksbildung usw. sind schon unterschiedlich große Konzentrationen vorhanden (8).

(f) ... Beide Risikogruppen bilden auch in der Hauptstadt die Hauptinfektionsquelle zur Verbreitung von Geschlechtskrankheiten, darunter insbesondere der Syphilis und der Gonorrhoe" (9).

Fehrs Aussage, wonach "die gesamtstaatliche Sicherheitspolitik der Hauptstadt Berlin" sich der von ihm entdeckten Risikogruppe homosexueller Männer bisher nicht angenommen habe (10), belegt, daß die Führung der DDR sie bis Anfang der 80er Jahre nicht als Gefahr für den Staat und die sozialistische Ordnung gesehen hatte, zumal Fehr selbst konstatiert, daß die Homosexuellen auf dem angespannten Arbeitsmarkt der DDR ihren Mann stünden (11).

Fehrs Anliegen, mit seiner Dissertation die staatlichen Instanzen auf die Berliner Homosexuellen als "Risikogruppe" aufmerksam zu machen, muß in Wirklichkeit andere als die oben unter (d) bis (f) genannten Gründe gehabt haben, denn die von ihm behauptete "Konzentration" männlicher Homosexueller in Berlin und in bestimmten Berufen und Wirtschaftssektoren war in der DDR kein Straftatbestand. Im übrigen zog es auch Heterosexuelle aus unterschiedlichen Gründen nach Berlin, worüber Fehr kein Wort verliert. Vergleichszahlen zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen fehlen hier wie für die Infizierung mit venerischen Krankheiten. Folgt man Fehr, gab es in Berlin keine Heterosexuellen, die an Syphilis erkrankt waren, was kaum anzunehmen ist.

Unter (b) unterstellt Fehr homosexuelle Kriminalität und begründet sie folgendermaßen: Der von den Homosexuellen "betriebene Aufwand im täglichen Leben" (12), ihr "Bestreben, ständig neue Partner zu haben, und das Bedürfnis, immer über große Geldmittel zu verfügen", lege nahe, daß die Homosexuellen "sich durch Begehung von Straftaten und anderen Möglichkeiten zusätzliche Einnahmequellen...verschaffen (13).
Viel mehr als Vermutung ist das nicht, auch wenn Fehr auf hohe Einkommen Homosexueller im Gaststättenwesen und im künstlerischen Bereich verweist (14) und als Delikte Unterschlagung, Diebstahl, Begünstigung und Protektion Homosexueller durch Homosexuelle nennt oder andeutet (15), ohne auch nur einen einzigen Beleg dafür zu geben, daß sich Homosexuelle dieser Vergehen schuldig gemacht hätten.
Fehr setzt in dem zitierten Satz überdies "Straftaten" und "andere Möglichkeiten" (d.h. doch legaler Art) weitgehend gleich.

Vermutlich ist die von Fehr behauptete homosexuelle Kriminalität im Gaststättenwesen und im Handel nur ein Vorwand, um gegen die Berliner Homosexuellen aus ganz anderen Gründen vorgehen zu können. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, daß Fehr die mann-männliche Prostitution in der Hauptstadt Berlin und die an Homosexuellen begangenen Straftaten wie Erpressung, Körperverletzung, Diebstahl und Raub nur nebenbei abhandelt (16).

Fehr verrät sich schließlich mit dem Satz: "Es steht außer Zweifel, daß...die große Gruppe der Homosexuellen in der Hauptstadt, die nach Freiheiten Gleichgesinnter in der westlichen Welt strebt, an den Erscheinungen der Kriminalität beteiligt ist" (17), wobei weder diese "Erscheinungen" präzisiert, noch die Beteiligung Homosexueller daran mit Zahlen untermauert werden. Deutlich aber macht der Satz, daß Fehrs Theorie von der hauptstädtischen homosexuellen Risikogruppe daher rührt, daß sich seiner Ansicht nach die Berliner Homosexuellen an der "westlichen Welt" orientierten (18).

Fehrs Beunruhigung und seine Vorwürfe beziehen sich auf folgende Sachverhalte:

- eine homosexuelle Aktion während der 10. Weltfestspiele im Jahre 1973 (19)

- die 1974 bei der Volkspolizei beantragte Gründung einer "Vereinigung der Homosexuellen der Hauptstadt Berlin" (VHB) bzw. einer IHB (Internationale Vereinigung der Homosexuellen Berlins) (20)

- gut besuchte Veranstaltungen ("Bälle", "Partys", Zusammenkünfte bei Charlotte von Mahlsdorf) und Clubbildungen in privatem und deshalb nur begrenzt kontrollierbarem Rahmen (21)

- Forderungen nach mehr Freiheiten für die Homosexuellen der DDR, z.B.:
-- "öffentliche Anerkennung der Homosexuellen von Staat und Gesellschaft" (22)
-- Selbstorganisation (23)
-- Homosexuellenlokale (24)
-- Homosexuellenzeitschriften (25)

- homosexuelle Lehrer in der Hauptstadt (26)

- konspiratives Verhalten Homosexueller von Jugend auf (27)

- (illegale) Ausreiseanträge (28)

- Verbindung zwischen Homosexuellen und der evangelischen Kirche (29)

- Kontakte mit Ausländern, insbesondere mit Bürgern des kapitalistischen Auslandes, inklusive der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins (30)
>>> dadurch Anfälligkeit für Einflüsterungen des Klassenfeindes, für antisozialistische Aktionen und subversives Verhalten (31).

Indem Fehr wiederholt von "Führungspersonen" der Berliner Homosexuellen spricht (32), unterstellt er ihnen eine feste Organisationsstruktur, durch die er allem Anschein nach die Führungsrolle der SED gefährdet sieht.

Fehr fordert die Instanzen der DDR und der Hauptstadt Berlin auf, gegen die von ihm ausgemachte Risikogruppe anzugehen. Er empfiehlt Beobachtung, Registrierung, Überwachung der einschlägigen Lokale und der "Veranstaltungen dieser Personengruppe". Insbesondere sei es notwendig, die Kontakte zu Ausländern, insbesondere des kapitalistischen Auslandes, zu kontrollieren und registrieren, "um illegalen Antragstellern und evtl. Feindtätigkeiten durch Homosexuelle entgegenzuwirken" (33).

Fehr hatte für die 202 wegen Syphilis behandelten homosexuellen Männer im Klinikum Berlin-Buch einen Fragebogen ausgearbeitet (34).
Die Ergebnisse, die Fehr mitteilt (35), sind trotz mangelnder Repräsentanz nicht uninteressant: Einerseits enthalten sie allem Anschein nach seriöse Erkenntnisse über das Leben Ost-Berliner Homosexueller, z. B. über ihr Zusammenleben ("getrennt zusammen"), über die Mitgliedschaft in SED, Blockparteien und FDGB, ihre Wohnverhältnisse und die zunehmende Duldung Homosexueller in der Gesellschaft (36); andererseits bestätigen sie Vorurteile, die gegen Homosexuelle im Umlauf waren und sind (Promiskuität, Cliquenbildung, Homosexuelle als Verführer) (37), oder kommen zu heute eigentümlich anmutenden Schlüssen wie demjenigen, daß die Gesellschaftsgefährlichkeit der Berliner Homosexuellen durch eine feste Partnerschaft herabgesetzt werde (38); daß die Homosexuellen in kleine Gruppen und Grüppchen zerfielen (39), was im Widerspruch zu der von Fehr behaupteten Gefahr steht, die von den Homosexuellen ausgeht; daß Klappen-Gänger als Homosexuelle zweiter Klasse und als "hauptsächlichste Verbreiter von Syphilis und Gonorrhoe" gelten (40); daß sie sich untereinander sofort erkennen (41).

Fehrs Dissertation hat bei allen kritischen Einwänden ein Verdienst: Sie ist für denjenigen, der sich mit der Geschichte der Homosexuellen beschäftigt, eine Quelle für Lage, Namen und Anschrift der von Schwulen frequentierten Lokale und Klappen der Hauptstadt der DDR. Weiterhin nennt Fehr die Orte, an denen die hauptstädtischen Strichjungen anzutreffen waren, und die Gaststätten der Hauptstadt mit dem höchsten Anteil schwuler Kellner. Überdies weist der beigefügte Stadtplan des Bezirks Prenzlauer Berg minutiös aus, in welchen Straßen und Häusern homosexeulle Männer lebten (42).

1 Gemeint sind alle in der Hauptstadt der DDR lebenden Homosexuellen, wie der Satz Die in der Hauptstadt Berlin lebenden Homosexuellen müssen als eine Risikogruppe angesehen werden belegt (vgl. S. 81).

2 Die Zahl der Probanden des Erhebungszeitraums April 1979 bis Dezember 1980 ist nicht repräsentativ. Vgl. hierzu S. 23f., 26 f., 29.

Von 202 an Syphilis erkrankten homosexuellen Männern in der geschlossenen Abteilung des Klinikums Berlin-Buch auf die Homosexuellen als Hauptinfektionsquelle für Lues zu schließen , ist unseriös (vgl. hierzu S. 9, 13, 19, 21, 29, 45f., 49-52, 73-76, 79, 85, 87, 92, 111f., 115; Thesenpapier S. 2, 15f.). Bösartig ist Fehrs Satz: Eine typische Krankheit für Homosexuelle ist die Syphilis (vgl. S. 71).

Als Gesamtzahl der Homosexuellen in Berlin (Ost) gibt Fehr 18.000 bis 20.000 Männer an, beschränkt diese Angaben jedoch merkwürdigerweise auf Personen im Alter zwischen 18 und 45 Jahren (vgl. Thesenpapier S. 18).

Die Aussagewert aller von Fehr genannten Zahlen ist gering.

3 Vgl. S. 6, 28f.

4 In den folgenden Ausführungen beschränke ich mich auf Fehrs Ausführungen zu der "Risikogruppe der männlichen Homosexuellen."

5 Vgl. S. 6.

6 Vgl. auch S. 15f., 19, 111.

7 Vgl. zur Konzentration männlicher Homosexueller in Berlin (Ost) S. 9, 21, 84f., 95f., 111, 115; Thesenpapier S. 2; vgl. zu Bestrebungen von Homosexuellen in der DDR, in Berlin (Ost) einen Arbeitsplatz zu erhalten, um dorthin ziehen zu können, S. 12f., 21, 85f., 115.

8 Vgl. zur Konzentration von Homosexuellen im Gaststättenwesen und im Handel S. 12, 21, 29, 53-55, 85, 115; Thesenpapier S. 2, 10f.; zur Konzentration im Bereich Fernsehen, Theater, Volksbildung S. 21, 53f., 115; Thesenpapier S. 2.

9 Vgl. S. 20f., 23f., sowie oben Anm. 2.

10 Vgl. oben die Punkte (a) bis (c), weiterhin S. 15.
Allerdings spricht Fehr (S. 86) von einer "vorhandenen Kartei der Homosexuellen", die nicht identisch ist mit der Kartei von an Syphilis erkrankten Männern (S. 87).

11 Vgl. S. 29, 53f., 79; Thesenpapier S. 2, 4f., 10f.

12 Vgl. auch S. 22, 24, 39, 53, 116.

13 Vgl. S. 22; vgl. auch Thesenpapier S. 5f.

14 Vgl. S. 55f.; Thesenpapier S. 4f., 10f.

15 Vgl. S. 16, 22, 55f., 112; Thesenpapier S. 4f., 10-13.
Nicht genannt, aber vermutlich vor allem gemeint, sind
Devisenvergehen .

16 Vgl. S. 32, 44, 84, 93, 102-105; Thesenpapier S. 7, 9.

Fehr gibt das Alter der Ost-Berliner Strichjungen mit 12 bis 18 Jahren an (S. 102f.) und beziffert deren Zahl mit 90 bis 110 (Thesenpapier S. 9).

Fehr unterscheidet zwischen echten, homosexuellen Strichjungen als sexuellen Dienstleistern (S. 102f.) und "unechten Strichjungen", die "pseudohomosexuell" seien und als Erpresser, Diebe, Schläger hervorträten (S. 103, 105).

17 Vgl. S. 22.

18 Vgl. hierzu S. 22, 24, 41.

19 Vgl. S. 11; Thesenpapier S. 2, 4f.

21 Vgl. S. 12, 82f., 115.

22 Vgl. S. 31, auch S. 32, 41f.

23 Vgl. S. 82; Thesenpapier S. 1f.

24 Vgl. Thesenpapier S. 1f.

25 Vgl. Thesenpapier s. 1f.

26 Vgl. S. 110.

27 Vgl. S. 116.

28 Vgl. S. 42, 109, 116, 118; Thesenpapier S. 4f.

29 Vgl. Thesenpapier S. 2.

30 Vgl. S. 16, 24, 34, 47, 116, 118; Thesenpapier S. 1f., 4f., 11-13.

31 Vgl. S. 116: der Homosexuelle "ist in allen Bereichen unserer Gesellschaft tätig und ist auf Grund (seiner) Kontaktfreudigkeit und dem Bestreben, bei jeder Gelegenheit neue Partner für sexuelle Manipulationen kennenzulernen, für den Klassengegner und seine Agentenzentralen" eine besonders interessante Person; vgl. auch S. 118; Thesenpapier S. 2.

32 Vgl. S. 11, 21, 45, 82.

33 Vgl. S. 118.

34 Vgl. S. 34f.

35 Vgl. S. 37-57.

36 Vgl. zum Zusammenleben Berliner Homosexueller S. 38; zu ihren Wohnverhältnissen S. 39, 54; zu ihrer Kleidung S. 39, 53; zur Mitgliedschaft der befragten Männer in Parteien und Massenorganisationen S. 40; zur zunehmenden Duldung Homosexueller in der Gesellschaft S. 49, 54, auch S. 105.
Vgl. weiterhin zum Altersbegriff unter Homosexuellen S. 103 und zu sexuellen Kontakten zwischen homosexuellen und heterosexuellen Männern S. 106.

37 Vgl. zur Promiskuität homosexueller Männer S. 22, 42-48, auch S. 76; zur Promiskuität als Ursache zahlreicher Syphiliserkrankungen S. 49-52; zum "Fremdgehen" auch in festen Partnerschaften S. 38; zur ständigen Partnersuche homosexueller Männer S. 40, 57, auch 83f., Thesenpapier S. 10f.; zu Fehrs Einteilung in 5 Gruppen von Partnerbeziehungen S. 42-44, 47f., Thesenpapier S. 6-9; zu den sexuellen Praktiken der Homosexuellen S. 37f., 44f., auch S. 92; zu einschlägigen Lokalen S. 46f., vgl. auch S. 83; zu Homosexuellen als Verführern S. 48; zur Cliquenbildung und zu einer der sozialistischen Lebensweise diametral entgegengesetzten Begünstigung im Homosexuellenmilieu S. 54, auch S. 85, 115, Thesenpapier S. 11-13; zur Freizeitgestaltung homosexueller Männer S. 56f.

38 Vgl. S. 48.

39 Vgl. S. 37.

40 Vgl. S. 45.

41 Vgl. S. 47.

42 Vgl. zu den einschlägigen Lokalen S. 12, 46f., 85, 90f.; zu den Klappen S. 13, 85, 92f.; zu Orten der mann-männlichen Prostitution S. 93; zu den Gaststätten mit einem Anteil von ca. 50 % schwulen Kellnern; zur Konzentration homosexueller Männer im Stadtbezirk Prenzlauer Berg S. 13, 86-89, 93f.
© Dr. Gottfried Lorenz, 22.12.2008